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16.02.2026 Kategorie: Angedacht

Siehe, ich mache alles neu!

Zeichen der Hoffnung und des Neubeginns

Liebe Leserinnen und Leser,

während ich diese Andacht schreibe, liegt draußen noch eine geschlossene Schneedecke. Aber bis der Gemeindebrief bei Ihnen im Haus landet, stehen vielleicht schon die ersten Schalen mit Primeln und Osterglocken vor der Tür oder Krokusse und Tulpen strecken ihre Blüten der Sonne entgegen. Der Frühling erinnert uns jedes Jahr wieder daran, dass aus scheinbar totem Holz oder tot wirkenden Blumenzwiebeln neues Leben aufblüht und unser Leben wieder bunt werden lässt.

Wenn wir im April Ostern feiern, erinnern wir uns daran, dass Jesus, der tot ins Grab gelegt wurde, auferstanden ist und damit den Tod endgültig besiegt hat. Seine Auferstehung gilt dabei nicht nur für ihn allein. Er lädt jeden von uns ein, daran Teil zu haben. Und das Besondere dabei ist: Wir müssen mit dem neuen Leben mit Jesus nicht erst warten, bis wir tot sind! Wir dürfen heute schon mit ihm zusammen aufstehen, aufblühen, uns von ihm verändern lassen und Farbe in unser Leben und das Leben unserer Mitmenschen bringen. So wie die Frühlingsblumen.

Die Jahreslosung für das Jahr 2026 steht in der Offenbarung des Johannes und lautet: Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“

Und das fängt heute schon an: Siehe, ich will dir neue Hoffnung schenken, ich will dir Mut machen, dich mit jemandem zu versöhnen, mit dem du im Streit bist, ich will deine Bitterkeit heilen ... Wir dürfen Jesus unsere vertrockneten, abgestorbenen Zweige bringen, unsere Schuld, unsere Traurigkeit, unsere Mutlosigkeit. Und wir dürfen ihn bitten: Herr, mach auch mich neu. Fülle mein Herz mit deiner Liebe.

Mögen wir mit Jesus aufblühen,

Petra Wesemann

Foto: Wesemann

Beitrag von Petra Wesemann